Sektion für Sozialwissenschaften. Vielerlei Neugriffe

Sebastian Jüngel
12 Jan, 2012

In mehreren Schritten hat Paul Mackay, Leiter der Sektion für Sozialwisenschaften, Bedingungen für ein neues Leben der Sektion geschaffen.


Eine Initialzündung war das Sektionstreffen im März 2011, zu dem viele neue und junge Mitglieder eingeladen waren, Ideen für einen Neugriff zu entwickeln. Die Empfehlung, ein Sektionskollegium zu berufen, griff Paul Mackay auf und bildete es im Oktober 2011 mit Christine Blanke, Monika Clement, Friedrich Glasl, Anita Grandjean, Ingo Krampen, Franziska Schmidt-von Nell, Alexandra Traun, Justus Wittich und Joachim Ziegler. Außerdem wird zurzeit die Anregung, das Sektionsleben mit dem Instrument Website zu unterstützen, umgesetzt, aktuell von einem seit Februar 2012 tätigen Arbeitskreis um Monika Clément und Hannes Bohne. Letzterer unterstützt die Sektion zweimal im Jahr für jeweils zehn Wochen als studentischer Mitarbeiter, ein Novum in der Sektion.

Mit dem Ausscheiden von Päivi Lappalainen bildete sich im Mai 2011 neu die Arbeitsgruppe Alter (früher: Altenarbeit). Sie erwägt eine Tagung über das Leben vor dem Tod, insbesondere für ältere Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft. Ein Neugriff steht auch für den von Manfred Schmidt-Brabant angestoßenen Hausmütter- und heute Familienkultur genannten Impuls an. Im Januar 2012 rundete sich diese Tagungsreihe mit Abschluss des Zyklus der Klassenstunden, und Clara Steinemann gab ihre Verantwortung für diese Tagung zurück.

Etabliert hat sich das von Christine Blanke initiierte Wirtschaftsforum, das sich im September 2011 der ‹Spiritualität im Unternehmen› widmete und jährlich zwischen 60 und 80 in der Wirtschaft verantwortlich Tätige zusammenführt. Außerdem wird die ‹Economics Conference›, die sich mit Finanz- und Wirtschaftsfragen befasst und von Christopher Houghton Budd verantwortet wird, weitergeführt.

In die Zukunft weisen zwei Initiativen. Zum einen das Vorhaben eines Weltsozialforums, vorangetrieben insbesondere von Ute Craemer, das durch die Tätigkeit vieler Lehrer in sozialen Projekten eine gute Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen der Pädagogischen und der Sektion für Sozialwissenschaften in sich trägt. Zum anderen wird durch die Initiative von Ingo Krampen eine Weiterbildung im sozialen Bereich aufgebaut.