Sozialkunst: Die Dreigliederung des Sozialen Organismus

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Gerald Häfner

Seminarreihe: Erfahrungen und Übungswege mit der Anthroposophie im Berufsleben


Das Seminar leitet Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, Dornach

Rudolf Steiner entwickelte die Dreigliederung des sozialen Organismus im Jahr 1919 als Gesellschaftsform. Einerseits äußerte er schon 1923, dass die Dreigliederung in der Form, wie er sie zunächst vertreten habe, überholt sei; andererseits erscheint sie gerade heute als Urbild einer sinnvollen Gestaltung des sozialen Lebens einzigartig und heilsam. Einerseits waren die Auswüchse eines zügellosen Wirtschaftslebens und einer ständig weiter wuchernden Staatsbürokratie noch nie so erschreckend wie heute; andererseits erscheint in der Charta der Grundrechte der EU die Dreigliederung als fast selbstverständlicher Ordnungsmaßstab.

Lebt die Dreigliederung noch? Aus welchen Quellen stammt sie? Und hilft sie uns bei der Sozialgestaltung heute?

Inhalte

  • Das Rätsel von Ich und Gemeinschaft
  • Institutionelle und funktionale Dreigliederung
  • Die Dreigliederung als Gestaltungsmittel für moderne Gemeinschaften
  • Dreigliederung, Recht und Politik

 

Seminarzeiten

Donnerstag, 11.00 bis 19.00 Uhr

Freitag, 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr

 

Vorweg:

Donnerstag, 9.30 bis 10.30 Uhr: Highlights des Goetheanum

 

Öffentlicher Vortrag von Claudine Nierth

Donnerstag, 20.00 bis 21.30 Uhr