Konfliktberatung und Mediation

Jeder Konflikt ist heute eine Entwicklungschance für die betroffenen Menschen. Konflikte sind aber auch oft unvermeidbar im Rahmen von Organisationen, um Weiterentwicklungen zu ermöglichen. 

Unser heutiger Bewusstseinsstand ist in bestehenden Konflikten oft so, dass wir die Ursachen der Konflikte und auch die von uns und anderen gemachten Fehler sehr genau wahrnehmen können, jedoch aus eigener Betroffenheit noch nicht fähig sind, Konflikte selbst zu lösen. 

Hier setzt die Arbeit der aus den anthroposophischen Sozialwissenschaften inspirierten Konfliktberater/innen und Mediator/innen an. Ihre Verantwortung und ihre Tätigkeit gegenüber Menschen und Organisationen erfordert, dass sie Konflikte nicht von außen lösen, sondern Entwicklungen anstoßen, die bei einzelnen, aber auch in Organisationen Selbstheilungsprozesse ermöglichen. Mediationen sind explizit immer so ausgelegt, dass sie einen Prozess antoßen, in dessen Verlauf die Konfliktbeteiligten selbst die beste Lösung ihres Konflikts finden und umsetzen.

Auf dem Boden der Sektion für Sozialwissenschaften treffen sich Konfliktberater/innen und Mediator/innen im Rahmen eines zweimal jährlich stattfindenden Konfliktkolloquiums. Ferner werden in unregelmäßiger Folge Thementagungen angeboten.
Bochum, den 27.10.2011, Ingo Krampen 

Ingo Krampen

"Konfliktberatung und Mediation" (Grundlagentext 27.10.2011)

Friedrich Glasl

"Der moderne Mensch und der Begriff der Schuld" (7. Juni 2008)